Dieser Beitrag ist Teil einer Serie: Angkor
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Nach Siem Reap kommen die meisten Touristen wegen Angkor, dem grössten Tempelkomplex der Welt. Ich war hier das erste Mal vor 8 Jahren und muss sagen, dass die Anlagen auch diesmal für Gänsehaut sorgten. Es ist einfach faszinierend, wenn man die Tempel von weitem sieht und sich langsam ihnen nähert, umgeben von Wäldern und Pflanzen. Der Eintritt in die Stätten kostet 20 Dollar für einen Tag und 40 Dollar für 2-3 Tage. Es gibt den Small Circuit, wo die grössten Tempel anzutreffen sind und den Grand Circuit, wo man noch weitere schöne Ruinen besuchen kann. Es gibt rund 1000 Tempel in der Region, die man in 2-3 Tagen sowieso nicht alle besichtigen kann.
Es gibt die Möglichkeit Angkor mit dem Velo zu besichtigen, oder man mietet ein Tuktuk-Fahrer für den ganzen Tag. Wir hatten den Luxus, dass mein Onkel uns mit seinem Auto chauffiert.

Am ersten Tag gingen wir früh morgens um 4.00 Uhr los, um vielleicht den Sonnenaufgang über Angkor Wat zu sehen. Leider war schlechtes Wetter angesagt, so dass wir zuerst ausserhalb von Angkor gemütlich frühstückten, da die einzelnen Tempeln erst um 7.00 Uhr für den Besuch geöffnet werden.

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Wir besuchten dann zuerst Bayon in Angkor Thom, welcher König Jayavarman VII. während seiner Regentschaft von 1181 bis ca. 1219 erbauen liess. Schon sehr früh kommen aber Tourenbusse an, wo vorwiegend Seniorengruppen aus China die Anlagen überrennen. Da es dann anfing zu regnen, suchten wir Tep Pranam auf, wo wir Glückstäbe rausziehen durften und Glücksbändeln am Handgelenk von einem Priester bekamen. Dort haben wir dann auch ein Nickerchen gemacht.

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Als der Regen dann nachliess, liefen wir einen kleinen Waldweg hinter Tep Pranam entlang und kamen an Prasat Preah Palilay und Phimeanakas vorbei, um dann den Baphuon Tempel zu besteigen, der von König Udayadityavarman II. während seiner Herrschaft zwischen 1050-1066 erbaut wurde. Der Eingang zum Baphuon ist gleich neben der Elefantenterrasse, auf dem wir entlangliefen und besichtigten die Galerie in der Terrasse des Lepra Königs.

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Danach ging’s auf der Small Circuit weiter zum Ta Keo, wo wir den steilen Aufstieg zum obersten Turm nahmen. Dieser liessen die Könige Jayavarman V. (968–1001) und Suryavarman I. (1002–1050) erbauen, wurde aber nie fertiggestellt.

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Ein Highlight für viele Touristen ist der Ta Prohm, welcher von Bäumen überwachsen aus dem Film Tomb Raider bekannt ist. Die Anlage wirkt dadurch sehr mystisch. Erbaut wurde die Anlage im späten 12. Jahrhundert unter König Jayavarman VII.

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Wir sind dann irgendwo in ein bewohntes Gebiet gefahren, wo nur Einheimische hingehen und haben sehr günstig gegessen. Da Tempelbesichtigungen in Angkor einem doch noch Müde macht, haben wir auch ein Schläfchen abgehalten. Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und weil meine Reisekollegin am nächsten Tag abreisen wird, gingen wir zurück zum Angkor Wat, dem bekanntesten Tempel und dem Nationalsymbol von Kambodscha. Der Tempel wurde unter König Suryavarman II. zwischen 1113 und 1150 errichtet. Wir hatten noch etwa eine halbe Stunde und mussten im Schnelldurchgang den Tempel anschauen. Zu dieser Zeit sind fast alle Touristen bereits auf dem Rückweg, sodass wir alles ungestört betrachten konnten. Auch kam die Sonne wieder raus und bescherte gutes Abendlicht.

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This entry was posted in Kambodscha, Siem Reap

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