Wie bisher auf meiner Reise, lese ich vorab andere Reiseblogs durch und stöbere bei Tripadvisor nach Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Alle interessanten Orte markiere ich dann in meiner Maps.me App. In den ersten Tagen in einem neuen Land entscheide ich dann spontan, wie die Route schliesslich aussehen soll. Da das Chinesische Neujahr vor der Türe stand, waren bereits viele Transportmöglichkeiten schon sehr früh ausgebucht. So musste ich einige Ortschaften wie Xiamen auslassen. Stattdessen entschied ich mich für Huangshan, da dort die berühmten «Yellow Mountains» zu finden sind, welche zusammen mit den Bergen in Guilin und Zhangjiajie die Macher von dem Film Avatar inspirierten. Ich entschied mich also für die 6-stündige Busfahrt von Suzhou für CNY 134.- (ca. CHF 20.-) nach Huangshan.

In Huangshan gilt die „Old Street“ als Flaniermeile. Unzählige Läden und Restaurants sind im alten chinesischen Stil gehalten. Das Daylight International Youth Hostel, in dem ich für CHF 7.30/Nacht unterkam, befindet sich jedoch westlich der Stadt im „New Old Street“ Quartier. Wie alles hier, wurde das Hostel neu aufgebaut. Es schien mir,  das es noch nicht einmal ganz fertig war. Die Schlafsäle sind gross und hell und die Matratzen äusserst bequem. Ich bekam ein Bett in der oberen Etage, wo ich bis auf 2 Tage alleine war und sozusagen ein Privatzimmer hatte.

Bildquelle: Hostelbilder von Hostelworld

«Yellow Mountains»

Die meisten Tage verbrachte ich damit am Blog zu arbeiten, schlenderte durch die Strassen und ging in verschiedenen Restaurants. Ich buchte natürlich auch eine einstündige Busfahrt für CNY 44.- (ca. HF 6.40) zu den «Yellow Mountains». Zwar werden auch komplette Touren angeboten, da diese aber alle auf Chinesisch waren, entschied ich mich auf eigene Faust loszugehen und sparte damit auch ein wenig  Geld. Der Eintritt in den Nationalpark kostete CNY 150.- (ca. CHF 22.-). Da die Rückfahrt schon  auf 15:00 Uhr angesetzt war und ich dadurch nur knapp 5 Stunden zum Wandern hatte, entschied ich mich noch die Seilbahn für CNY 75.- (ca. CHF 11.-) zu nehmen. Mir war klar, dass ich in der kurzen Zeit nicht alles sehen konnte und suchte mir einen Weg in den Nordwesten zum Fairy Bridge, wo ich irgendwann fast alleine unterwegs war und nur selten anderen Touristen begegnete. Vielleicht lag es auch an dem flottenTempo mit dem ich unterwegs war ;-). Weitere Stationen waren: Lotus Peak, Fish Peak, Meteo Station, Flying Over Rock, Turtle Cave und Guest Greeting Pine.

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Durch das hohe Schritttempo war ich teilweise auch kurz davor Beinkrämpfe zu kriegen. Es waren viele Menschen unterwegs, vorwiegend einheimische Touristen, die eher mit einem gemütlicheren  Tempo unterwegs waren. Ich kam zum Glück ziemlich gut durch, so dass ich auch rechtzeitig bei der Bushaltestelle zurück war. Wie der Berg in der Hochsaison aussieht, zeigen folgende Bilder:

Ich empfehle allen, die dort wandern gehen wollen, oben zu übernachten. Dann kann man es auch ruhiger angehen und den Nationalpark in vollen Zügen ohne Beinkrämpfe geniessen.

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